Cholesterin - Mythen und die wahren Übeltäter

 

Dies ist ein Artikel aus der Coaching-Bibliothek. Meine Kundinnen erhalten solche und viele weitere Dokumente zum nachlesen und besseren Verständnis. Da dieses Thema immer noch so allgegenwärtig ist, möchte ich dieses Wissen für alle zugänglich teilen, damit auch du verstehst, warum es nicht das böse Cholesterin ist, das die Probleme macht. Aber lies gerne einfach selbst. ;-) 

Schädliches Cholesterin?

 

Wenn bei der Blutuntersuchung beim Arzt „zu hohe Cholesterinwerte“ gemessen werden, ist meist der erste Ratschlag:

 

„Essen Sie weniger tierisches Fett!“

 

dicht gefolgt von cholesterinsenkenden Medikamenten. Aber was ist es eigentlich, dieses Cholesterin und warum sind hohe Werte scheinbar so gefährlich?

 

Alles geht zurück auf einen nach Ruhm suchenden Mann, der 1958 die nachfolgenden Jahrzehnte der Ernährungsempfehlungen bis heute prägen sollte. Ancel Keys war Ernährungswissenschaftler und untersuchte in 22 Ländern den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von tierischen Fetten und Herzinfarkten. In seiner Auswertung betrachtete er allerdings nur 7 Länder, die als einzige seine These stützen und veröffentlichte diese Ergebnisse. Mit seiner manipulierten Studie war der Mythos vom herzgefährlichen Cholesterin geboren und die Pflanzenöl- Industrie erlebte einen wahren Aufschwung.

 

Und obwohl viele Wissenschaftler die Arbeit von Keys stark kritisierten erhielt er (gefördert durch diverse Margarineproduzenten und die American Heart Association) in privaten Haushalten und Arztpraxen großes Gehör.

Schon bald waren Cholesterin, gesättigte Fette und vor allem solche aus tierischen Quellen weltweit verteufelt und das obwohl Keys in seinen Laboruntersuchungen nie tierisches Fett verwendete, sondern Margarine, die natürlich auch aus gesättigten Fetten, aber vor allem zu knapp 50 % aus Transfetten besteht!

 

Transfette kommen in der Natur nicht vor - sie entstehen bei der Härtung von Pflanzenfetten, also nur in der industriellen Verarbeitung und sind für uns wirklich toxisch! Die Theorie, dass tierische Fette unsere Arterien verstopfen, wie Fett den Abfluss der Küchenspüle und das unser Körper unfähig ist, mit natürlichen Fetten umzugehen, hält sich bis heute.

Und da ist es ja auch irgendwie verständlich, dass viele Menschen mit Cholesterin etwas schlechtes in Verbindung bringen - es wird ja auch nur negativ darüber berichtet. Ist es doch angeblich für Herz- Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt verantwortlich.

 

In der Natur gibt es keine ungesunden Fette

 

Was niemand zu berücksichtigen scheint, ist, dass Fette allgemein wichtige Aufgaben in unserem Körper erfüllen. Sie sind Bestandteile von Zellen, erfüllen Stütz- und Schutzfunktionen, sind Energielieferant und Ausgangssubstanz für eine Vielzahl an Hormonen und anderen Botenstoffen. Fett hat uns in unserer Evolution unser Überleben gesichert und war maßgeblich daran beteiligt, dass wir uns zum heutigen Homo Sapiens Sapiens entwickelt konnten.

 

Aber wie ist das jetzt genau mit dem Cholesterin?
Nur 1/3 der Gesamtmenge nehmen wir über die Nahrung auf, die restlichen 2/3 produziert unser Körper selbst. Wie sollen denn da aus dem Gleichgewicht geratene Cholsterinwerte alleine über die Zufuhr bzw. das Weglassen von tierischen Fetten wieder normalisiert werden? Es scheint, als stecke da mehr dahinter...

Cholesterin gehört zu der Gruppe der Fette (=Lipide) und ist Baustoff von Zellmembranen, Ausgangssubstanz für Gallensäure, aber auch für Hormone wie Vitamin D und Sexualhormone (DHEA, Testosteron, Östrogen und Progesteron), sowie Cortisol. Außerdem es es eine Art Fetttransporter und beteiligt in Entzündungs- und Wundheilungsprozessen.

 

Was du wahrscheinlich schonmal gehört hast, sind die Werte HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin. Dabei wird ersteres als „das Gute“ und letzteres als „das schlechte“ Cholesterin bezeichnet. Und ja bei vielen Menschen sind die HDL Werte zu niedrig und die LDL Werte zu hoch. Aber das ist natürlich nicht alles und eigentlich auch ziemlich ungenau.

 

Wir gehen einen Schritt zurück und schauen uns erstmal an, was hier eigentlich der Unterschied ist:
Unser Körper hat Regulationsmechanismen und Transportsysteme für so ziemlich alle Nährstoffe. Auch die Konzentration der Fette wird streng überwacht.

Alle Nahrungsfette (=Triglyceride), die wir über Mahlzeiten aufnehmen, müssen im Darm zuerst zerkleinert werden. Lipasen aus der Bauchspeicheldrüse spalten die Fettsäureketten in kleinere Moleküle, damit sie in die Darmzellen aufgenommen werden können.

 

Der Triglyceridwert hängt logischerweise mit unserer Nahrungsaufnahme zusammen, denn nach dem Essen werden die Nährstoffe im Darm gespalten, resorbiert und im Körper verteilt. Deshalb sollte auch mindestens 12 Stunden vor der Blutabnahme nichts gegessen werden, sonst könnten falsch hohe Werte das Resultat sein.

Deutlich erhöhte nüchtern Triglyceride (> 260 mg/dl) können allerdings ein Risikofaktor für Herz – Kreislauf – Erkrankungen sein, bei sehr stark erhöhten Triglyceriden (> 600 mg/dl) besteht zudem die Gefahr einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.

 

Nach der Aufnahme in die Darmzellen, werden die Fettsäuren für ihren Transport verpackt - sie schwimmen nur in geringer Zahl frei im Blut herum. Diese Transporter sind mit einem Protein umhüllt und werden Lipoprotein genannt, wenn sie vom Darm kommen, heißen sie Chylomikronen. Sie transportieren neben Fettsäuren und Triglyceriden auch andere Nährstoffe, Vitamine und Antioxidanzien und gelangen zuerst zur Leber. Von dort aus gelangen sie zu allen Geweben. Die Leber fungiert hier als Umwandlungs-und Verteilungsstation.

 

Die Fetttransporter sind also voll beladen und haben eine geringe Dichte, weshalb sie von der Leber kommend, Low Density Lipoprotein (LDL) genannt werden. Der Transport in diesen Lipoproteinen ist abhängig von Cholin, denn es ist als Lecithin in der Zellmembran vorhanden. Über Fleisch, Fisch und Eier nehmen wir diesen Nährstoff hauptsächlich auf.

 

Die Lipoproteine zirkulierten im Blut und beliefern Zellen, die gerade einen Bedarf an Fettsäuren oder Vitaminen melden.

 

Alle Zellen haben spezielle Rezeptoren, die das ankommen der LDL Moleküle wahrnehmen. Daraufhin öffnen sich Kanäle, um die Nährstoff-Fracht aufzunehmen. Diese Rezeptoren sind Omega 3 abhängig. Haben wir einen Mangel an Omega 3, können die Gewebe schlechter Nährstoffe aufnehmen und die LDL Moleküle zirkulieren länger im Blut. Ein paar Stunden nach einer Mahlzeit nehmen durch diese Aufnahme also normalerweise die Blutfettwerte ab, denn dann haben die LDL Moleküle die hungrigen Zellen beliefert.

Auch aus unserem Fettgewebe können solche Moleküle freigesetzt werden, denn dort haben wir ja eine große Reserve an Fettsäuren, die als Energie für den gesamten Körper dienen können.

 

Im Fastenzustand können die Blutfettwerte demnach ansteigen, denn dann werden unsere Zellen aus dem Fettgewebe mit Energie versorgt. Dafür müssen gespeicherte Fettsäuren freigesetzt werden. Ähnliches passiert bei Stress, denn auch dann ist der Energiebedarf höher und unser Körper mobilisiert gespeicherte Reserven.

Haben die Moleküle ihre Fracht erfolgreich abgeliefert, verringert sich ihre Größe, wodurch die Dichte zunimmt - jetzt sind es High Densitiy Lipoproteine (HDL), die Triglyceride und Abfälle zur Leber transportieren, die wie eine Recylingstation neue Fettsäure-Transporter freisetzt und/oder alte Fettsäuren aussortiert. Diese werden dann über die Gallensäure in den Darm geleitet und ausgeschieden.

 

Damit die Leber diese Funktionen erfüllen kann, braucht sie Nährstoffe wie Vitamin D, Jod und Selen. Ist die Leber jedoch durch hohen Glucose- und Fructoseverzehr, ständige Mahlzeiteneinnahme, Medikamenteneinnahme, unterschwellige Entzündungen, Alkohol oder Umweltgiften belastet, kann sie ihrer Umwandlungs- und Entgiftungsfunktion schlechter nachkommen. Triglyceride und LDL Moleküle werden dann weniger recycelt und bleiben im Blut.

 

Und wiedermal die Ernährung

Die Zellen, die einen Energiemangel signalisieren und von den LDL Molekülen beliefert werden, können nicht unterscheiden ob das LDL Molekül für uns gesunde oder ungesunde Fette geladen hat. Sie werden mit der Fracht beliefert, die wir über unsere Nahrung aufnehmen. In unserer Vergangenheit bis vor 100 Jahren waren das nur natürliche Fette zB aus Fisch, Olivenöl, aber auch gesunden (!) Weidetieren, wie Wild, Rind oder Pute. Davon profitieren alle Zellen.

 

Erst seit sehr kurzer Zeit überschwämmen wir unseren Körper mit verarbeiteten Fetten - hocherhitzt, stark gepresst, denaturiert. Diese Form kennt unser Körper nicht, er hat (noch) keine Anpassungsmechanismen oder Abwehrstrategien entwickelt. Deshalb werden unsere Zellen ebenso mit schlechten, künstlichen Fetten aus Fast Food, Süßigkeiten, Transfetten und (oxidierten) Pflanzenölen beliefert, wenn unsere Mahlzeiten daraus bestehen. Mit allen Folgen für ein gute (oder eben schlechte) Funktionen.

 

Zu hohe Blutfettwerte

 

Wenn Zellen nicht mehr auf die LDL Moleküle reagieren und damit die Transporter ihre Fracht nicht mehr loswerden können, zirkulieren sie immer weiter im Blut. Irgendwann werden die LDL Partikel instabil und „brechen“ auf, sodass sie ihren Inhalt in die Blutbahn entleeren. Triglyercid- und Cholesterinmoleküle werden frei und lagern sich an Endothelzellen, also den Artienwände ab, wie Müll auf der Straße.

 

Diese Fettsäuren reagieren mit Sauerstoffmolekülen und oxidieren, wodurch freie Radikale entstehen, die andere Zellen schädigen. Sie verbrennen alles, mit dem sie in Berührung kommen - Rezeptoren, Aufnahmekanäle, Zellmembranen. Hier kommen die immer so hervorgehobenen Antioxidanzien ins Spiel: sie neutralisieren die freien Radikale und machen sie damit unschädlich. Dafür brauchen wir aber keine Fancy Superfoods, sondern täglich frisches Gemüse. Insbesondere Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Senf, Zwiebeln, Spinat, Brokkoli, Kakao, Äpfel & Beeren sind hier die wirklichen „Superfoods“.

 

Werden die freien Radikale nicht neutralisiert, greifen sie Endothelzellen an. Immunzellen werden auf den Plan gerufen, um diese Fettsäuren und die freien Radikale zu entfernen, denn die haben hier nichts zu suchen und das Immunsystem fungiert neben der Pathogenabwehr ja ebenfalls als „Müllabfuhr“. Durch das „auffressen“ werden die Immunzellen zu „Schaumzellen“ und lösen Entzündungsprozesse aus, die langfristig zu Schäden an den Endothelzellen führen. Diese Entzündung zieht weitere Immunzellen an, die wiederum die Entzündung verstärken - ein Teufelskreis, der die Diagnose Arteriosklerose bekommt.

 

Die Arterienwand wird durch diesen Prozess immer weiter geschädigt und die stützenden Kollagenfasern geschwächt weshalb sich eine Art Pflaster aus Cholesterin, Protein und Kalzium bildet = ein Plaque ist entstanden. Auch Thrombozyten (Blutplättchen) mischen in diesem Entzündungsherd mit, um die Kollagenschicht der Arterien zu schützen. Die Gefäße werden dadurch immer unflexibler, sie produzieren weniger Stickoxid und können sich schlechter weiter stellen - Bluthochdruck ist hier oft die Folge, um die schlechtere Durchblutung zu kompensieren. Gefäße drohen so brüchig zu werden und zu reißen. Wenn das passiert entsteht zum Verschluss ein Blutklumpen und in kleinen Gefäßen somit ein Gefäßverschluss.

 

Thrombose, Herz- und Hirninfarkt sind die Folgen von langfristigen Gefäßentzündungen, aufgrund eines aus dem Gleichgewicht geratenen Lipidzyklus. Dieser gerät aber nicht aus dem Gleichgewicht wegen des Cholesterins oder dem Verzehr von tierischem Fett. Denn Nahrungscholesterin hat nur zu ca. 15 % Einfluss auf unseren Cholsterinspiegel. Erhöhte Blutfettwerte sind zwar ein Risikofaktor für Herz- Kreislauf-Erkrankungen, allerdings nicht die Ursache.

 

Aber was ist dann die Ursache?

 

Wie Eingangs schonmal kurz erwähnt, sind es vor allem industriell verarbeitete Pflanzenöle, die für große Probleme im Lipidzyklus (und auch an anderen Stellen des Organismus) sorgen. Sie erhöhen die Anzahl der freien Radikale und tragen damit erheblich zu Entzündungen bei.

 

Auch Zucker hat hier als schlechter Einfluss seine Finger im Spiel. Ein hoher Blutzuckerspiegel schädigt die Membranen der Lipoproteine, wodurch sie ihre Fracht nicht mehr an die Gewebe liefern können und weiter im Blut zirkulieren, bzw. Sich in die Blutbahn entleeren, mit den bereits geschilderten Folgen. Ein hoher Zuckerkonsum erhöht darüber auch den LDL Spiegel und zusätzlich triggert ein durch Zuckerkonsum ausgelöster hoher Insulinspiegel die LDL Produktion.

 

Da der Großteil des Cholesterins vom Körper selbst produziert wird, ist es nahezu unmöglich durch den Verzicht auf Fleisch die Werte zu senken. Der einzige Ansatzpunkt ist hier Gemüse, Gemüse, Gemüse, gesunde Fette und kein Zucker. Oder eben Medikamente zur Senkung des Spiegels, wobei einfach die Produktion des Cholesterins gehemmt wird. Dass hier auch andere Funktionen in Mitleidenschaft geraten, wird dann selten beachtet. Natürlich kann eine kurzfristige Medikamentengabe auch sinnvoll sein, um dem Körper Zeit zu geben, mit zusätzlichen natürlichen Maßnahmen wieder in ein Gleichgewicht zurückzufinden. Sie sollten aber nie eine Dauerlösung sein.

 

Weil es so wichtig ist und wir im Supermarkt auf allen Ebenen von der Lebensmittelindustrie verarscht werden: Vorsicht vor verstecktem Zucker! Die Industrie mischt ihn überall unter, auch unter anderem oder vermeintlich gesundem Namen, wie zB

 

  • Zuckerrohrsaft
  • Maissirup
  • Fruktosesirup
  • Fruktose
  • Saccharose
  • Malz
  • Malzsirup
  • Gerstenmalzsirup
  • Maltose / Malzzucker
  • Maltodextrin
  • Dextrose
  • Ahornsirup
  • Brauner Reissirup
  • Zuckerrübensirup / - Saft
  • Muscovado
  • Sucanat
  • (Roh) Rohrzucker
  • Brauner Zucker
  • Kandis
  • Invertzucker

 


Welche Werte sind denn dann aussagekräftig?

 

Vielleicht kannst du es dir jetzt schon denken: nur die Messung des Gesamtcholesterinwertes, oder des LDL- Wertes sagt noch nichts über deine Gefäßgesundheit aus, oder darüber ob die Werte nun schlecht oder gut sind. Man kann sogar soweit gehen und sagen, dass die Höhe des LDL Wertes sehr viel weniger Aussagekraft hat, als die des HDL Wertes. Hohe HDL Werte korrelieren mit einem sehr geringen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und der ESC Risikorechner für Herzanfälle fragt den LDL Wert nicht mal ab. Warum sollte man den LDL Wert dann also betrachten?

 

Die meisten Ärzte reden aber immer nur davon den LDL Wert zu senken, selten darüber den HDL Wert zu erhöhen. Für erstes gibt es Medikamente, für letzteres nicht - könnte es da einen Zusammenhang geben? ...

Ok, in einer Sache ist das LDL doch ganz interessant, nämlich dann, wenn es um die Partikelgröße geht. Denn große Moleküle können mehr Fettsäuren transportieren und ausliefern. Wenn sie ihre Botenaufträge erledigt haben werden sie kleiner, gelangen zur Leber und werden dort aussortiert oder neu befüllt und damit wieder zu großen Partikeln. Sie werden auch von den Rezeptoren der Gewebe besser erkannt, um dort ihre Fracht auszuliefern.

 

Wenn die Organe und vor allem die Leber aber die kleinen Lipoproteine nicht erkennen kann, weil die Membran des Moleküls oder die Rezeptoren der Leber durch Zucker, freie Radikale und /oder Entzündung geschädigt sind, zirkulieren sie weiter im Blut, sind anfällig für einen Angriff durch freie Radikale und entleeren ihre Reste irgendwann in die Arterien.

 

Die LDL Partikelgröße kann man in einem erweiterten Lipidprofil messen. Der LDL Phänotyp A hat große leichte LDL Partikel (die wir gerne sehen wollen) der Phänotyp B kleine, dichte LDLs (die wir in große Zahl nicht gerne sehen wollen).

 

Folgende Werte sind wichtig:

Werte positiv beeinflussen

 

Wie so vieles, können wir natürlich auch die Blutfettwerte beeinflussen. Und ja natürlich oder vor allem über die Ernährung. Nur eben nicht durch das Weglassen von tierischen Fetten.

Und du wirst es dir vielleciht schon schon denken können.

 

1.Gemüse, Kräuter und Gewürze - liefern uns wertvolle Antioxidanzien, um die freien Radikale unschädlich zu machen, sowie die Ausscheidung der aussortieten Fette über die Leber und die Galle zu unterstützen.

 

2.Fisch, Meeresfrüchte, Algen, Fleisch & Eier - Omega 3 & Cholin sind wichtige Bestandteile für den Transport und das Abliefern von Fettsäuren und Vitaminen. Nur mit einer guten Versorgung können die LDL Partikel ihre Fracht abliefern und die Blutbahn verlassen.

 

3.Vitamin D - ebenfalls wichtig für den optimalen Transport der Fette an ihren Bedarfsort und den Abbau in der Leber.

 

4.Jod und Selen - Abbau der aussortierten Fette in der Leber.

 

5.Pausen zwischen den Mahlzeiten - damit der Verdauungstrakt genug Zeit hat, um die Mahlzeiten richtig zu verdauuen. Vor allem die Bauchspeicheldrüse braucht diese Pausen, um ausreichende Mengen der Verdauungsenzyme zu produzieren.

 

6. Verzicht auf Zucker und industriell verarbeitete Pflanzenöle - diese beiden Substanzen stören den Lipidzyklus und sorgen für enorme Mengen freier Radikale und damit für Zellschäden.


Quellen

 

https://www.labor-limbach.de/laborrechner/labor-rechner/atherogener-index/

 

Shanahan, Catherine (2020). Zellnahrung. Riva Verlag

 

Khovidhunkit W, Kim MS, Memon RA, Shigenaga JK, Moser AH, Feingold KR, Grunfeld C. Effects of infection and inflammation on lipid and lipoprotein metabolism: mechanisms and consequences to the host. J Lipid Res. 2004 Jul;45(7):1169-96. doi: 10.1194/jlr.R300019-JLR200. Epub 2004 Apr 21. PMID: 15102878.

 

Penumetcha M, Khan N, Parthasarathy S. Dietary oxidized fatty acids: an atherogenic risk? J Lipid Res. 2000 Sep;41(9):1473-80. PMID: 10974055.

 

Staprans I, Pan XM, Rapp JH, Feingold KR. The role of dietary oxidized cholesterol and oxidized fatty acids in the development of atherosclerosis. Mol Nutr Food Res. 2005 Nov;49(11):1075-82. doi: 10.1002/mnfr.200500063. PMID: 16270280.

 

Igbavboa, U., Hamilton, J., Kim, H.‐Y., Sun, G.Y. and Wood, W.G. (2002), A new role for apolipoprotein E: modulating transport of polyunsaturated phospholipid molecular species in synaptic plasma membranes. Journal of Neurochemistry, 80: 255-261. doi:10.1046/j.0022-3042.2001.00688.x

 

Spiteller, D. and Spiteller, G. (2000), Oxidation of Linoleic Acid in Low‐Density Lipoprotein: An Important Event in Atherogenesis. Angewandte Chemie International Edition, 39: 585-589. doi:10.1002/(SICI)1521-3773(20000204)39:3<585::AID-ANIE585>3.0.CO;2-G

 

Ravnskov, U. (2003). High cholesterol may protect against infections and atherosclerosis, QJM: An International Journal of Medicine, Volume 96, Issue 12, December 2003, Pages 927–934, https://doi.org/10.1093/qjmed/hcg150

 

Ravnskov, U. (2014). The Cholesterol Myths. Exposing the Fallacy that Saturated Fat and Cholesterol Cause Heart Disease.

 


Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag wieder dabei helfen, deinen Körper etwas besser zu verstehen. Vielleicht ja sogar die Angst vor dem täglichen Frühstücksei nehmen? Bei mir gibt es jede Woche mindestens 10 Eier - manchmal sogar 20. Sie sind wirklich wahre Superfoods und vor dem enthaltenen Cholesterin braucht man wirklich keine Angst haben. ;-) 

 

Hast du deine Ernährung schonmal auf Raten des Arztes auf "cholesterinarm" umgestellt? Falls ja, hat es etwas gebracht? 

Schreib mir gerne deine Erfahrungen als Kommentar oder per E-Mail. 

Und wenn du Unterstützung dabei brauchst, deine Blutwerte zu verbessern, dann melde dich jetzt für ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch bei mir. Ich freue mich auf dich! 

 

Liebste Grüße, 

Chantal 

 


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