Energy flows, where attention goes

Konntest du dich im letzten Blogartikel wiederfinden? 

Hält dich Angst oder Bequemlichkeit von deinen Zielen ab? 

Bist du unzufrieden mit deiner jetzigen Situation, kannst dich aber nicht zu einer Veränderung aufraffen und gibst dafür vielleicht sogar allem anderen die Schuld? Falls du den letzten Artikel über gute Vorsätze noch nicht gelesen hast, dann nimm dir die Zeit und komm danach hierher zurück. 

 

Es wird Zeit die Augen aufzumachen und einen Fokus zu schaffen. 

Fokus auf das Positive. Fokus auf das Jetzt. Fokus auf deine Ziele.

 

Denn alles, was du sein kannst, ist bereits in dir. 

 

 

Wie das Funktioniert? 

Du musst dein Potential erkennen und entfalten. Deine Energie bündeln und in einen Flow bringen. So wandelst du Zerstreuung in Fokus um. 

Wenn du deine Werte, deine Motive und deine Ziele kennst, wird sich dein Verhalten danach ausrichten. Du kannst erkennen, ob du auf dem richtigen Weg bist und welche Maßnahmen du ergreifen musst, um deine Ziele zu erreichen. Du erkennst was dir im Weg steht und kannst es auflösen. 

 

Am besten du legst dir dafür ein schönes Notizheft zu. Nimm dir Zeit und begebe dich an einen schönen Ort - dein Lieblingscafé, in einen Park oder in den Wald, oder auf deine Couch. 

Stell dein Handy in den Flugmodus und lass dich von nichts ablenken. Das ist der erste Schritt zu mehr Fokus im Jetzt - Konzentration auf das, was du gerade tust. Und zu mehr Effektivität. 

 

ENERGIE FLIEßT DORT, WO DEINE AUFMERKSAMKEIT LIEGT

Als erstes solltest du dich also in allen Lebensbereichen orientieren - wo stehst du gerade & wo willst du hin? 

 

Beruflich / Schulisch 

 

Familiär / in deinen Beziehungen 

 

Gesundheitlich 

 

Gedanklich & Emotional 

 

Finanziell 

 

Nimm eine Doppelseite in deinem Notizbuch und schreibe zu jedem Bereich alles auf, was dir zur aktuellen Situation einfällt.

Nimm dir dann die nächste Doppelseite und schreibe zu jeden Bereich die Situation auf, in der du mit allem zufrieden bist - was siehst und fühlst du? 

 

DER WEG DORTHIN

Du hast jetzt also eine Richtung und weißt, wo du zur Zeit in jedem Lebensbereich stehst und wo du stehen möchtest.

Überlege dir, was dich im Moment davon abhält, die Veränderungen für ein rundum zufriedenes Leben anzugehen.

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? 

Schreib alles auf. 

 

Positives Verhalten und positives Umfeld. 

 

Überleg dir als nächstes alles, was dir Energie gibt, alles woraus du Kraft schöpfen kannst (Menschen, Umgebungen, Gedanken, Aktivitäten).

Danach schreibe alle Dinge auf, die dich Stressen und dir Energie rauben.

Überwiegen die Kraftgeber, ist beides ausgeglichen oder gibt es mehr Energieräuber? 

 

Konzentriere dich auf das, was dir Energie gibt. Halte das Positive im Fokus und versuche gezielt, genau das zu vermehren. 

Markiere dir die größten Energiefresser und überlege dir, wie du sie minimieren kannst. Denke dabei in Lösungen - was kannst du tun, wer kann dir helfen und wie wirst du dich dann fühlen / welche Auswirkungen hat die Veränderung auf dein Leben? 

 

Der Fokus auf das Positive schafft eine gute und wichtige Grundlage für unser Denken und Handeln. 

 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. 

Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. 

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. 

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

 

 

Unsere Gedanken beeinflussen unser Handeln, unser Wohlbefinden und unseren Erfolg maßgeblich. 

Das durfte ich letztes Jahr selbst erleben, indem ich mich selbst mit negativen Gedanken über mehrere Wochen so richtig runtergezogen habe. Meine Motivation für fast alles - Sport, Arbeiten, soziale Kontakte - war kaum vorhanden. Ich habe die Schuld bei allem anderen gesucht und mich in meine Unzufriedenheit hineingesteigert. Dazu wollte ich aber alles auf einmal - berufliche und persönliche Weiterentwicklung, mehr Gehalt, endlich mal Reisen … 

Irgendwie kam ich dann an den Punkt, alles mal zu reflektieren und einen Gang zurückzuschalten. 

 

Alles kommt zu seiner Zeit. 

 

Glaube nicht alles, was du denkst. 

 

Die zwei Sätze haben mich irgendwie wieder auf den Boden gebracht. Ich habe über mein eigenes Verhalten nachgedacht und darüber, dass ich eben nicht von jetzt auf gleich ein Experte in meinem Beruf sein kann. Das muss man sich erarbeiten. Ich habe grade angefangen meinen Weg zu gehen und muss einen Schritt nach dem anderen machen. Ich hatte keinen Fokus, auf das was jetzt im Moment am wichtigsten ist, sondern habe nur auf die Zukunft geschaut. Hatte zwar viele Ziele, aber keine Prioritäten und keinen Plan, wie ich dort hinkomme. Hatte nur den Blick auf alles, was ich gerade noch nicht haben kann. Ich war unzufrieden im Jetzt und wollte gerne in meiner Vorstellung der Zukunft leben.

 

KEIN FOKUS. KEINE KLAR DEFINIERTEN ZIELE.

 

Nur wenn wir uns klar machen, dass wir immer selbst verantwortlich für unser Handeln, unser Wohlbefinden und unseren Erfolg sind, dann können wir Maßnahmen ergreifen, um den Weg zu unseren Zielen zu ebnen. 

 

Was denkst du, wie du eher etwas verändern und deine Ziele erreichen wirst?

 

  • Lamentieren darüber, dass alles gerade blöd ist und du etwas anderes willst? Ständig in allem nur die Probleme siehst und an was es dir gerade fehlt. Immer so weiter zu machen, Ausreden vorschieben und nur daran denken "wenn ich doch endlich ...", aber nichts verändern.

oder

  • Dein Ziel klar vor Augen zu haben. Du weißt, was du tun musst, um dort hinzugelangen und arbeitest jeden Tag daran. Du weißt, dass du selbst dafür verantwortlich bist und nur selbst etwas ändern kannst. Du bist fokussiert und motiviert, behältst dabei aber auch alles positive im Jetzt im Blick. Du denkst in Lösungen und nicht in Problemen.

 

Ich glaube niemand wird mit einer negativen Einstellung positives erreichen.

 

Schreibe dir also jetzt in dein Notizbuch die 5 wichtigsten privaten und beruflichen Ziele für die nächsten 12 Monate. Wenn es nur 3 sind, auch ok. Formuliere diese Ziele möglichst genau. Wie kannst du jedes Ziel auch zwischendurch messen und kontrollieren? Ist das Ziel realistisch? Und willst DU das wirklich? Oder nimmst du dir dieses Ziel für jemand anderen vor? 

Nur wenn die Intention für eine Veränderung wirklich von dir kommt, wirst du das Ganze auch durchziehen.

 

Notiere dir, wie du dich fühlst, was du siehst und wie es dir geht, wenn du deine Ziele erreicht hast. Was tust du? Was ist jetzt anders / besser? Wer kann dir dabei behilflich sein? 

 

Mit diesem positiven Fokus kannst du jetzt nach und nach Schritte einleiten, um deinem Ziel näher zu kommen. 

Du weißt wo du hinwillst und was du dafür tun musst. Also warum noch warten? 

 

EINFACH MACHEN

 

Mit etwas strukturierter Planung behältst du dein Ziel immer im Auge und organisierst deinen Alltag effektiv. Du solltest auch immer wieder reflektieren, ob du noch auf dem richtigen Weg bist, oder ob du dich zu sehr ablenken lässt.

 

Wenn du dich bewusst für eine Änderung entscheidest, gibt es Ausreden wie ich kann das nicht, ich weiß nicht wie, keine Zeit, oder zu stressig nicht mehr. 

Du brauchst dabei Unterstützung? Suche Dir einen Coach, der dir einen roten Faden bei der Zielsetzung und -erreichung gibt und der dir zur Seite steht, wenn du dich mal wieder verzettelst oder nicht weiter weißt.

 

Du willst es erstmal alleine probieren? Dafür kann ich dir den "Selbstcoaching Planer" von Hallo Klarheit empfehlen. Hier werden Coaching und Planung vereint - du bekommst Orientierung und mehr Fokus für die wichtigen Dinge, kannst reflektieren, was gut läuft und was du besser machen möchtest.

Ich nutze den Planer selbst seit anfang des Jahres und bin begeistert, wie viel Überblick ich mir bereits jetzt damit geschaffen habe.

Eine zweite Sache hat mir in Sachen Achtsamkeit und Fokus auch sehr weitergeholfen: die Meditation. 

Anfang des Jahres habe ich an einem Basis Meditationsseminar im TAO FIT teilgenommen. Der Chef Ronny Schönig ist Meditationslehrer und übt selbst seit 3 Jahren regelmäßig unterschiedliche Meditationstechniken. Im Seminar vermittelt er die Theorie dahinter und leitet zu ganz vielen praktischen Übungen an. Ich war nach den 6 Stunden so richtig müde, aber ganz klar im Kopf. 

 

Seit dem Basisseminar meditiere ich fast jeden Tag und kann schon erste Effekte erkennen: 

Ich bin ruhiger und gelassener, wenn ich meditiere. 

Ich bin mehr im Jetzt, im momentanen Augenblick und beobachte was um mich herum geschieht ohne gleich zu reagieren.

Ich lasse nicht jeden meiner Gedanken die Kontrolle übernehmen, sondern entscheide, ob der Gedanke weiterverfolgt wird oder nicht - das ist ungefähr so, als würde man in einem Glashaus sitzen und kann alles um sich herum beobachten. Was in das Haus reindarf, entscheidet man ganz bewusst. 

 

 

Mal klappt das Meditieren sehr gut und ich bin ganz bei mir und im Augenblick - konzentriere mich nur auf meine Atmung. Manchmal driften die Gedanken aber auch ab und mein Geist fühlt sich an wie eine wilde Affenhorde. Aber auch das gehört dazu und umso mehr Übung man darin hat, umso leichter fällt es die Affen etwas zu zähmen. ;-) 

Ich kann ein Meditations- und Achtsamkeitstraining definitiv empfehlen - man schaffst sich mehr Fokus, mehr Klarheit und blendet unwichtiges aus. Gerade in der heutigen Zeit, in der wir von Informationen, Reizen und Möglichkeiten total überflutet und überfordert werden, hilft ein solches Training den Autopiloten abzuschalten und selbst wieder die Kontrolle über das eigene Denken zu übernehmen.


Also zerdenke dir nicht alles, schaffe dir Fokus und leg los! 

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Ich unterstütze dich bei deinem Weg in ein gesünderes, fitteres, ausgeglicheneres Leben. Schreib mir einfach eine E-Mail. Ich freue mich auf dich! 

 

Viele Grüße und bis bald, 

Chantal


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