Ganzheitliches Gesundheitsmanagement Teil I

 

Ganzheitlich - "auf eine Ganzheit bezogen; über einzelne Fächer o. Ä. hinausgreifend und so einen größeren Zusammenhang darstellend"

 

 

Die Beschreibung im Duden trifft den Nagel auf den Kopf und doch ist "ganzheitlich" ein schwammiger Begriff.

Vor allem im Bereich Gesundheit wird dieser irgendwie inflationär verwendet. Man verbindet automatisch etwas gutes damit, es hört sich gut an, lässt sich dadurch gut vermarkten und ist trotzdem sehr allgemein - "alles umfassend" eben. 

 

Im Gesundheitsmanagement geht es häufig um gezielte Maßnahmen in einzelnen Bereichen, wie Bewegung, Ernährung oder Entspannung, um Arbeitsplatzanalyse, Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Alles wird einzeln betrachtet.

 

Was meine ich also, wenn ich von „ganzheitlichem Gesundheitsmanagement“ spreche? Einfach gesagt, werden dabei eben nicht nur einzelne Bereiche wie Ergonomie am Arbeitsplatz, ein Obstkorb in der Firmenküche oder die Einführung einer Rückenschule ins Auge gefasst, sondern bereichsübergreifende Zusammenhänge hergestellt. Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Arbeitsumfeld, Arbeitsbedingungen etc. 

 

Aber auch in der Familie, in Kitas und Schulen oder der Gemeinde muss es ein Gesundheitsmanagement geben - eine Gesundheitskultur, die alle Faktoren berücksichtigt,  da die Gesundheit von so vielen Faktoren abhängig ist. 

  

work - life - balance ist nicht die lösung

Good Life Gesundheitsmanagement - Work Life Balance ist nicht die Lösung

 

Einen Großteil unserer Lebenszeit verbringen wir mit dem Job - egal ob Angestellt oder Selbstständig. Viele Menschen geben an, durch Belastungen im Beruf stark und regelmäßig gestresst zu sein (50 % der Befragten in der TK Stressstudie 2016). Dabei sind vor allem die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf oder das ständige Erreichbar sein zu müssen, hohe Stressfaktoren. Und die Stressbelastung steigt (60 % geben an, heute mehr gestresst zu sein, als noch vor 3 Jahren), trotz zahlreicher Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. 

 

Dazu kommen zusätzliche Stresssituationen in der Freizeit, wie Konflikte in Beziehungen, Sorgen, Ängste und innerlicher Stress durch Gesundheitsprobleme (zB chronische Entzündungen, die man lange nicht wirklich spürt, da dabei nichts weh tut). Dauerhafter Stress an sich ist schon ein riesiges Gesundheitsproblem der heutigen Zeit, da sich hieraus zahlreiche Erkrankungen entwickeln können. 

 

Anstatt hierbei dann die Erholung nur in der Freizeit zu suchen, sollte doch viel eher ein allgemeines, gesundheitsförderliches Umfeld geschaffen werden. Denn eine Work-Life-Balance, die oft angestrebt wird, suggeriert ja, dass die Arbeitszeit nicht zur Lebenszeit dazu gehört. Beides wird getrennt voneinander - Arbeit und Leben. Die Arbeit ist dann für viele der Graus und den Stress, den man damit verbindet, nimmt man mit in die Freizeit. Man kann die Arbeit nur schwer vom restlichen Leben trennen.

 

Es muss also vielmehr eine allgemeine Life-Balance geschaffen werden, die in jedem Lebensbereich, egal ob Freizeit oder Job, den bestmöglichen Zustand anstrebt und bei der die Gesundheit immer an oberster Stelle steht. Denn Gesundheit ermöglicht nunmal erst gute Arbeitsleistung und allgemeine Lebensqualität. 

 

Und wenn anstatt einer Work-Life Balance eine Life-Balance im Fokus steht, dann wird es auch viel weniger unmotivierte, unzufriedene und ungesunde Angestellte geben, die nur auf den Freitag oder den nächsten Urlaub warten und jede Gelegenheit krank zu machen nutzen. 

 

was die life balance ausmacht

  • Die Ernährung: Werden dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zugeführt, gibt es einen Mangelzustand oder Komponenten, die die damit zusammenhängenden Funktionen (und das sind eine ganze Menge) negativ beeinflussen?

  • Die Bewegung während Arbeit und in der Freizeit: Wie viele Stunden am Tag werden im Sitzen verbracht und gibt es den nötigen Ausgleich? Werden Kreislauf und Muskeln durch regelmäßige sportliche Aktivität fit gehalten? Wie steht es um die Beweglichkeit der Gelenke und liegen bereits Einschränkungen am Bewegungsapparat vor?

  • Der Stress: Ist der Stresspegel ständig erhöht, oder gibt es auch Phasen der Entspannung? Werden Entspannungstechniken zur Stressbewältigung angewandt und hat der Körper ausreichend Ressourcen um sich zu regenerieren (Entspannung, Ernährung und Schlaf)?

  • Das Mindset: Oder auch die innere Haltung. Sehe ich mich selbst als Eigenverantwortlich und handle ich danach? Nehme ich mein Leben in die eigenen Hände und übernehme Verantwortung für mein Handeln, meine Entscheidungen, mein Glück, meine Zufriedenheit und meine Gesundheit? Bin ich mir bewusst, dass ich selbst die Macht habe, mein Leben zu gestalten? Gedanken prägen das Handeln. Wie denke und handle ich? Sehe ich alles als selbstverständlich oder bin ich dankbar für alles, was das Leben für mich bereit hält? 
  • Das Gesundheitsverhalten: Wie steht es aktuell um die Gesundheit? Wird diese aktiv gestärkt oder wird der Zustand zur Zeit nicht krank zu sein als ausreichend hingenommen? Wie viel „Gesundheitswissen“ ist vorhanden - ist bekannt wie Immunsystem und Gesundheit (physisch & psychisch) gestärkt werden können? Wie viel Schlaf erhält der Körper, zu Aufbau und Regenerationsprozessen? Wie viel Eigeninitiative wird aufbracht, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen?

  • Die Arbeitsbedingungen: Welche Arbeitszeiten sind vorgeschrieben? Gibt es Gleitzeit, bzw. wird Rücksicht auf den Arbeitnehmer genommen? Werden Dienstplanwünsche berücksichtigt? Gibt es ein Schichtsystem / Nachtschicht? Wenn ja, welche Förderung erhalten die Mitarbeiter als Ausgleich für diesen Raubbau am Körper (siehe dazu Artikel "Tickst du noch richtig?" und "Schlafen wie ein Baby")? Gibt es ausreichend Urlaub oder nur die gesetzliche Mindestanzahl? Freiheit bei der Urlaubsplanung oder Urlaubssperren? Wochenend - und Feiertagsarbeit? Wenn ja, wird sie entlohnt oder erfolgt ein Ausgleich? Wie sind das Arbeitspensum und Aufgabenverteilung. Gibt es genügend Mitarbeiter für die zu erledigenden Aufgaben? Die Liste ließe sich noch etwas weiterführen... 
  • Die Umgebung: Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Lebensumfeldes (Wohnen in der Stadt/ im Grünen, ausreichend Tageslicht oder überwiegend Kunstlicht, dauerhafter Hintergrundlärm oder Ruhephasen, etc.). Gestaltung des Arbeitsumfeldes – Ausgleich zum Sitzen möglich, gesundes Essensangebot, ausreichend Pausenzeiten, Gestaltung der Räume (hell, gut gelüftet, Pflanzen, Wohlfühlatmosphäre), genug Platz zum Arbeiten?

  • Bestehende Krankheiten: Gibt es Allergien, Unverträglichkeiten, Stoffwechselerkrankungen oder andere Krankheiten? Müssen Medikamente eingenommen werden? Gibt es eine ärztliche Behandlung und was wurde bereits zur Verbesserung unternommen?
  • Vereinbarkeit von Freizeit, Familie und Beruf : Wird innerhalb der Familie auf Bewegung, Ernährung und ein gesundheitsförderliches Verhalten wert gelegt? Kann ein zusätzliches Sportprogramm in die Freizeit integriert werden und wie unterstützt die Familie den Einzelnen bei der Umsetzung? Wird auf Familienverhältnisse und / oder Hobbys seitens des Arbeitgebers Rücksicht genommen (Flexibilität der Arbeitszeiten, Urlaub etc.)?
  • Soziales Umfeld: Tiefe Verbundenheit zu Familie und Freunden. Liebe, Vertrauen, Rückhalt, Ehrlichkeit, Respekt, Akzeptanz, Weiterentwicklung. Welche Personen unterstützen, geben Energie, sind Hilfe, ermöglichen Weiterentwicklung und akzeptieren mich als Mensch, sowie ich bin? 
  • Schule / Kita: Dort fängt die Folter ja meistens schon mit dem früher Aufstehen und ewigen Sitzen an. Die Schule beginnt für die inneren Rhythmen der Kinder viel zu früh (siehe Artikel "Schlafen wie ein Baby"). Glaubenssätze und Verhaltensweisen werden geprägt. Weiter geht es oft mit dem schlechten Sport- und Essensangebot. Welche Ausgleichsmöglichkeiten / Alternativen gibt es? Ist die Leitung offen für Änderungen (andere Lebensmittel / Kochkurse / Ausschluss von Süßigkeiten / Stehtische, mehr Sportangebote, Entspannung etc)
  • Gemeinde: Vereine bieten die Möglichkeit für wenig Geld regelmäßig sportlich aktiv zu werden - welche Angebote gibt es? Gibt es ausreichend Grünflächen / Spielplätze / Spielstraßen oder verkehrsberuhigte Bereiche / Nachtfahrverbot für LKWS ? Gibt es Wochenmärkte / Händler von regionalen & saisonalen Lebensmitteln oder nur konventionelle Supermärkte? 
  • Nachhaltigkeit & Qualität: Was und wo wird eingekauft? Plastikverpackungen, Fleisch aus Massentierhaltung und Kosmetika überhäuft mit chemischen Substanzen oder Markteinkauf, Fleisch aus guter Haltung und Naturkosmetik, die weder Hormonsystem noch Umwelt belastet. Gilt für Privathaushalt und Unternehmen. 

 

Natürlich muss sich der Arbeitgeber nicht um die Gesundheitsverhältnisse in der Schule/ Kita der Kinder von Angestellten, oder die Verhältnisse in den privaten Haushalten kümmern. Dennoch spielen auch diese sogenannten Settings eine Rolle bei der Gesundheitskultur einer Gemeinde. Wenn die Kinder bereits in einem gesunden Umfeld aufwachsen, werden sie auch als Arbeitnehmer oder -geber gesünder sein und auf sich achten.

 

Wenn die Arbeitnehmer ihre Kinder guten Gewissens in eine gute Betreuung abgeben können, werden sie fokussierter und ggf. auch länger arbeiten, als wenn sie die Kinder nur so kurz wie möglich in einer nicht gesundheitsförderlichen Umgebung abgeben müssen.

 

was bedeutet das nun für unternehmen?

Für den Betrieb heißt das aber: wenn man nur die Krankenstände, die Ergonomie am Arbeitsplatz und vielleicht noch das Kantinenangebot begutachtet, passiert genau das: Krankenstände steigen trotzdem weiter, die Menschen haben kein Gefühl mehr für die eigene Gesundheit und sind regelmäßig krank - von der einfachen Erkältung bis hin zum Burn Out. 

 

Ein ganzheitlicher Ansatz verbindet die Gesundheitsförderung im Betrieb, mit dem individuellen Gesundheitsverhalten eines jeden einzelnen - nicht nur auf der Arbeit, sondern auch zu Hause. Denn unsere Gesundheit wird 24 Stunden jeden Tag durch unsere Lebensweise beeinflusst und lässt sich nicht durch 60 Minuten Training in der Woche verbessern, wenn die restlichen 10.020 Minuten untätig oder ungesund gelebt werden.

 

Unser Organismus ist so vielseitig, er leistet so unglaublich viel in jeder Sekunde, jeden Tag und für viele Jahre – es ist doch eigentlich selbstverständlich, den Körper bei diesen Vorgängen mit allen Mitteln positiv zu unterstützen. Wie wollen wir denn sonst leistungsfähig, belastbar, gut gelaunt und mit Energie durch den Tag gehen?

 

In den Unternehmen, in Kitas und Schulen, in den Familien und auch in den Gemeinden und Städten muss eine Gesundheitskultur gelebt werden - das beginnt bei den Führungskräften, Direktoren, Bürgermeistern und Familienoberhäuptern und wird auf Mitarbeiter, Angehörige, Kinder, Bürger übertragen.

 

Der Start wird durch eine Ist-Analyse gelegt - welchen Bedarf, welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es und was wird bereits für die Gesundheitsförderung getan? Aufgrund einer solchen Bestandsaufnahme, werden dann konkrete Ziele und Maßnahmen festgelegt, um den Zustand zu erhalten oder zu verbessern. Und diese Maßnahmen umfassen dann bestenfalls Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Entspannung, Führungsverhalten, Arbeitsatmosphäre, Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Einbezug von Hobbys und Familie, Kommunikation, Vorträge und Workshops usw. 

 

Diese müssen aber auf mehreren Ebenen geschaffen werden und dabei sehe ich die wichtigsten Punkte in der Akzeptanz für Gesundheitsförderung und der Aufklärung über verschiedene Gesundheitsthemen und damit verbunden, einem Schaffen von positivem Gesundheitsverhalten, das auch honoriert wird. 

 

Leider ist oft das Gegenteil der Fall und eine gefährliche Arbeitsmoral an der Tagesordnung. Wer am härtesten arbeitet, die meisten Überstunden sammelt, weniger schläft und keine Pausen macht, der wird gefeiert. Wohingegen derjenige der seine Arbeitszeiten im Blick behält, regelmäßige Pausen macht und allgemein auf sich achtet, schnell verurteilt und als faul abgestempelt wird. Unproduktiv, unloyal, keinen Spaß an der Arbeit oder nicht hinter dem Unternehmen stehen, sind keine seltenen Vorwürfe.

 

Und das darf einfach nicht sein. Niemals sollte ein Arbeitnehmer seine Gesundheit für den Beruf hintenanstellen müssen oder sich unter Druck gesetzt fühlen, diese zu vernachlässigen, nur um einen guten Eindruck zu machen oder die Chance auf eine Gehaltserhöhung zu verbessern. 

 

Nur wenn jeder versteht, dass er selbst für die eigene Gesundheit verantwortlich ist und weiß welches Verhalten und welche Faktoren die Gesundheit positiv/negativ beeinflussen, kann eine Veränderung stattfinden. 

 

Und diese Veränderung muss von der Chefetage ausgehen und aus mehreren Komponenten (siehe Maßnahmen oben) bestehen. Nur wenn der Chef / die Chefin selbst Gesundheit zum Thema macht und ermöglicht, werden das auch die Mitarbeiter beherzigen und sich trauen, dafür einzustehen. 

 

Good Life Gesundheitsmanagement - Gefährliche Arbeitsmoral: Überstunden, Arbeiten wenn andere schon Feierabend haben, keine Pausen

handeln bevor die hütte brennt

 

Der Körper kann natürlich sehr viel kompensieren, bis ernsthafte Erkrankungen entstehen. Ein paar Überstunden, etwas Stress, nährstoffarme Mahlzeiten oder ein Tag mit wenig Bewegung werden unsere Gesundheit nicht gleich aus dem Gleichgewicht bringen und sind manchmal auch einfach nicht zu umgehen. Auf Dauer und über viele Jahre, bringt ein Verhalten wider die Natur allerdings viele Probleme mit sich, die mit einem gesunden Lebensumfeld und einem allgemein gesundheitsförderlichen Verhalten definitiv vermeidbar sind.

 

Der Irrglaube von den meisten ist leider, dass man ja nichts für die eigene Gesundheit tun muss, solange man nicht krank ist. Aber Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern physisches und psychisches Wohlbefinden, sowie die Stärke des Organismus sich gegen Störungen zur Wehr setzen zu können.

 

Für mich heißt Gesundheit, dass mein Körper allem standhält, was ich ihm tagtäglich abverlange und das ich ihn dafür auch täglich stärken muss. Dass ich fit und mit Energie, konzentriert und fokussiert arbeiten und meine Freizeit gestalten kann. Dass ich belastbar bin und mir nichts wehtut und ich keine Medikamente brauche, um Beschwerden auszugleichen.

 

Wie oft akzeptieren wir kleine Wehwehchen und tun sie mit der Ausrede des Alters oder unserer Gene ab. Auch Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck werden mittlerweile einfach hingenommen – es gibt ja schließlich Medikamente, die man dafür nehmen kann. Alles halb so schlimm!

  

Good Life Ganzheitliches Gesundheitmanagement -Häufigkeit chronischer Erkrankungen bei Frauen und Männern ab dem 30ten Lebensjahr

 

 

 

 

 

 

Die Ursachen dieser Krankheiten, werden allerdings keineswegs auch nur Ansatzweise bekämpft. Und so kommt es, dass bereits 30 % Frauen und 26 % der Männer zwischen 30 - 44 Jahren an einer chronischen Erkrankung leiden. Zwischen 45 und 64 Jahren sind es dann schon 48 % der Frauen und 41 % der Männer.

Diese Erkrankungen kommen nicht von heute auf morgen, sondern bauen sich über viele Jahre auf. Der Körper kompensiert lange, bis irgendwann das Fass überläuft. Manchmal leidet er still, aber viel öfter schickt er schon Notfallsignale, lange bevor die Krankheit ausbricht. Die werden aber gekonnt oder unwissentlich überhört. Jeder fünfte Deutsche hat sich bis zum 40ten Lebensjahr alleine durch Stress, schonmal über den Rand des Erträglichen gebracht und ist davon krank geworden. 

 

Die Ursachen der Erkrankungen liegen in den meisten Fällen im Lebensstil. Und zwar vor allem in einer „naturfernen“ Lebensweise mit Junk Food und gleichzeitigem Mangel an Nährstoffen, endlosem Konsum (von künstlichem Essen aber auch von materiellen Dingen), der Entfremdung von unserem Körper und der fehlenden Kenntnis über diesen, dem andauernden Stress und dem Leben in sozialen Netzwerken, der pausenlosen Bestrahlung durch künstliches Licht und elektromagnetische Strahlung (Handy, W-LAN, elektronische Geräte) und der fehlenden natürlichen Lichtquelle, der Sonne.

 

es könnte doch so schön sein

Wäre es nicht um so vieles einfacher und würden wir unsere Lebensqualität nicht ums unermessliche steigern,  uns so viel Leid und auch Geld sparen, wenn wir von vorneherein unserer Gesundheit zuträglich leben? Wenn wir unser Verhalten und unsere Lebensverhältnisse ändern und anpassen – hin zu einer für Menschen „artgerechten“ und für die Welt nachhaltigen Lebensweise.

 

Wenn dafür im Betrieb, sowie in der Freizeit die nötigen Maßnahmen getroffen werden, kann die Gesundheit aller Beteiligten dauerhaft verbessert werden. Damit würde auch der Krankenstand auf ein Rekordtief sinken und gleichzeitig die Produktivität und Effizienz durch die Decke schießen. Dafür müsste aber wieder jeder selbst Verantwortung übernehmen und der richtige Rahmen geschaffen werden.

 

Wahrscheinlich doch nicht so einfach.

 

Wo siehst Du Risiken, bzw. Chancen Deiner persönlichen Gesundheitsförderung oder Deiner Mitmenschen - in der Familie, im Betrieb, in der Kita/ der Schule oder sogar der Gemeinde?

 

Du wünscht Dir in einem dieser Bereiche eine Veränderung?  Suche Dir den Verantwortlichen / einen Ansprechpartner und bringe einen Stein ins Rollen oder teile den Artikel mit Menschen, für die dieses Thema auch interessant sein kann. Lies im zweiten Teil nächste Woche, welche Maßnahmen für die Gesundheit im Betrieb besonders wichtig sind.

 

Nimm Kontakt zu mir auf, wenn du dieses Thema als Privatperson, oder auch Unternehmer für deine Firma, in die Hand nehmen willst. 

 

Bis dahin herzliche Grüße,

Chantal


Quellen

Entspann dich Deutschland. Tk Stressstudie 2016 

Robert Koch Institut (2012). Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell 2010" 

 


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