Chantal Amend, Speakerin für integrative Gesundheit und Naturverbindung
Gesundheit, Entwicklung und Leistungsfähigkeit entstehen nicht isoliert im einzelnen Menschen. Sie entstehen im Zusammenspiel von Biologie, Beziehungen, Lebensweise, Umwelt, politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Bedingungen.
Die Biologie der Lebendigkeit ist eine Perspektive, die Erkenntnisse aus Biologie, Gesundheitswissenschaft, Psycho-Neuro-Immunologie, Ökologie, Systemdenken, Naturtherapie und indigenen Lebensweisen miteinander verbindet.
Wir entschlüsseln Gene, kartieren das Gehirn, messen Kalorienverbrauch, Herzschlag und Hormone, verstehen das Immunsystem und unsere Biochemie besser als jemals zuvor. Wir entwickeln immer präzisere Technologien, Forschungs- und Behandlungsmethoden, Medikamente und Diagnoseverfahren. Wir können fliegen und sogar Organe austauschen.
Chronische Erkrankungen nehmen zu. Erschöpfung wird für viele Menschen zum Dauerzustand. Psychische Belastungen steigen. Ökosysteme verlieren an Stabilität. Unternehmen kämpfen mit wachsender Komplexität. Gesellschaften geraten zunehmend in Polarisierung.
Und unsere bisherigen Lösungen, die sich vorrangig auf Symptombekämpfung konzentrieren, stoßen an ihre Grenzen.
Die Frage ist, warum so viel Wissen so oft nicht zu den Ergebnissen führt, die wir uns erhoffen.
Und was das über die Menschheit und den so oft gefeierten Fortschritt aussagt?
Je spezialisierter unser Wissen wird, desto wichtiger wird es, einzelne Erkenntnisse wieder zu einem Gesamtbild zusammenzufügen, ohne uns in Details zu verlieren oder den Bezug zum Leben zu vernachlässigen.
Uns fehlt kein weiteres Wissen. Wir stellen die falschen Fragen.
Uns fehlt eine Perspektive, die all die Zusammenhänge und das, worum es eigentlich geht, wieder sichtbar macht.
Die Biologie der Lebendigkeit ist keine Methode, Fachrichtung oder Therapieform. Sie ist ein Bezugsrahmen, der vorhandenes Wissen aus verschiedenen Disziplinen durch eine gemeinsame Leitfrage verbindet.
„Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Licht der Evolution.“
Theodosius Dobzhansky
Der Mensch hat sich nicht unabhängig von Beziehungen, Gemeinschaften und natürlichen Lebensräumen entwickelt. Gesundheit und Entwicklung lassen sich deshalb nicht getrennt von den Bedingungen betrachten, unter denen Menschen leben.
Bisherige Fragen
Unsere Fragen
Ab wann sind Blutwerte oder Symptome auffällig genug, um eine Diagnose und eine Therapie zu verordnen?
→ Welche Bedingungen ermöglichen Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebendigkeit noch bevor Krankheit entsteht?
Welches Wissen wird abgefragt, um gute Noten zu erzielen und später eine gesellschaftlich anerkannte Position einzunehmen?
→ Welche Bedingungen unterstützen die Entwicklung individueller Stärken, die sowohl für den einzelnen Menschen als auch für die Gesellschaft wertvoll sind?
Wie steigern wir Wachstum und Leistungsfähigkeit?
→ Welche Bedingungen ermöglichen nachhaltige Produktivität, ohne Gesundheit oder Natur dafür zu opfern?
Wie können wir die Natur für unsere Zwecke nutzen? Wie erreichen wir Klimaziele, ohne unsere Lebensweise zu verändern?
→ Welche Bedingungen schützen und erhalten unseren Lebensraum?
Mich interessiert nicht nur, wie Symptome entstehen. Mich interessiert, welche Bedingungen Leben braucht, um gesund, anpassungsfähig und lebendig zu bleiben. Und wie wir in Verbindung mit dem Leben anstatt dagegen handeln können.
Aus dieser Frage entstand die Biologie der Lebendigkeit.
Lebendigkeit ist dabei die Fähigkeit eines Lebewesens, sich unter förderlichen Bedingungen zu entfalten, in Beziehung zu sein, Neues hervorzubringen und die eigenen Stärken für die Gemeinschaft einzubringen.
Davon sind unsere Gesundheit, die Entwicklung unserer Gesellschaft und die Zukunft unserer Lebensräume abhängig.
Und in diesem Zusammenhang müssen wir beginnen, Fortschritt anders zu definieren: nicht danach, wie viel wir kontrollieren oder produzieren können, sondern danach, wie gut wir Leben erhalten, schützen und fördern.
Denn die Qualität einer Gesellschaft zeigt sich daran, welche Bedingungen sie für Leben und Entwicklung schafft - und zwar für alle Beteiligten.

Mein Name ist Chantal Amend. Ich bin Gesundheitsmanagerin (B.A.), Therapeutin für klinische Psychoneuroimmunologie und Speakerin.
In meiner Arbeit verbinde ich Erkenntnisse aus Gesundheitsmanagement, klinischer Psychoneuroimmunologie, Biologie, Ökologie, Naturtherapie, indigenen Lebensweisen und Systemdenken.
Aus dieser Verbindung entstand die Biologie der Lebendigkeit. Dieser Bezugsrahmen betrachtet Gesundheit im Zusammenspiel von Biologie, Lebensweise, Umwelt und gesellschaftlichen Bedingungen.
Im Zentrum steht die Frage: "Was braucht Leben, um sich zu entfalten?“
In Vorträgen, Workshops und Beratungen mache ich diese Zusammenhänge verständlich. Ich zeige, welche Bedingungen Menschen brauchen, um gesund, anpassungsfähig und lebendig zu bleiben.
Meine Vision ist eine Gesellschaft, deren Lebensbedingungen wieder besser zu den biologischen Bedürfnissen des Menschen passen. Ich glaube, dass wir unser Handeln daran messen sollten, ob wir Bedingungen schaffen, unter denen Leben sich entfalten kann. Dabei leiten mich Respekt, Verantwortung und Demut gegenüber dem Leben.
Die Biologie von Stress, Energie und Regeneration.
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03 Gesundheit ist keine Privatsache
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Warum Menschengesundheit und Planetengesundheit zusammengehören.
Für Kongresse, Unternehmen, Bildungsformate, Festivals sowie Gesundheits- und Nachhaltigkeitsveranstaltungen.
Vielleicht beginnt Veränderung nicht
mit noch mehr Kontrolle, Wissen oder Fortschritt.
Sondern mit Menschen, die sich daran erinnern,
was auf unserer Erde schützenswert ist
und uns lebendig fühlen lässt.
"Wer den Planeten verändern will, wartet nicht darauf, dass es jemand anderes tut.
Er macht es selbst."
Benki Piyako, Führer der indigenen Ashaninka in Brasilien
